Das Theater

 

Das Fürstliche Puppentheater wurde 2007 als gemeinnütziger Verein durch die Mitarbeiter des Friseurbetriebes Metz gegründet. Das Theater war in der Aula des  Stadt Schlosses Hadamar untergebracht. Die Stadt gewährt uns in den Monaten November/Dezember (Weihnachts Programm) und März/April (Oster Programm) die kostenlose Nutzung dieser Räume.

 

Ab 01.11.2017 ziehen wir , in den grünen Saal des ehemaligen Hotels Schäfer, nach Elz um! Bürgermeister Kaiser hatte uns eingeladen, nachdem der Saal im Schloss Hadamar uns nicht mehr kostenfrei zur unserer Verfügung stand.

Machen Sie mit bei uns!

PUPPENSPIELER

Sie haben die Fäden in der Hand. Mit flinken Fingern und geschickt-schwungvollen Armbewegungen lassen sie die Marionetten auf der Bühne tanzen, springen, behutsam schreiten oder sich wütend schütteln.

 

AUFGABEN

Von der sogenannten Spielbrücke aus führt und lenkt der Puppenspieler die Holzmarionette auf der Bühne. Meist steht er dazu in gebückter Haltung über dem Bühnenraum, zieht hier und dort an den Fäden und bewegt dadurch Kopf, Arme oder Beine der Figur. Mit anhebenden oder absenkenden Bewegungen lässt er sie springen, purzeln oder sich drehen. Da ist Körpereinsatz gefragt. Die Arme, Hände und Finger müssen stets gespannt und kontrolliert bewegt werden – und das, bei den Proben oftmals stundenlang. Aber auch die Beine und Füße des Puppenspielers tragen zum Gelingen bei. In rhythmischen kleinen Schritten muss er sie aufsetzten, um die Marionette auf der Bühne sachte und nicht ruckartig zu bewegen. Nicht zuletzt kommt auch seine Stimme zum Einsatz. Sie ertönt dunkel und bedrohlich wenn der Räuber Hotzenplotz auf die Bühne kommt oder hell und freundlich, wenn Mozarts Vogelfänger Papageno singend seinen Auftritt hat. Oberstes Gebot: Die Schnüre dürfen sich nicht verheddern – weder die der eigenen Figur noch die von mitspielenden Figuren auf der Bühne. Sollte dennoch einmal eine Figur an einem Vorsprung hängenbleiben, muss die Schere schnell gezückt werden. Auch das kommt vor.

 

Ebenso wie etwa bei einem Staatstheater mit Schauspielern, übernimmt auch bei einem Puppentheater der  Intendant  (Ralf B. Metz) die Programmgestaltung. Ein Autor adaptiert Geschichten, Theaterstücke oder Märchen und macht aus ihnen Puppentheaterstücke. Dabei werden nicht nur Kinderstücke und Kasperletheater auf die Bühne gebracht. Von Mozarts Zauberflöte bis hin zu Shakespeare-Dramen oder modernen Stücken werden auf Marionettenbühnen die unterschiedlichsten Stücke gespielt. Der Regisseur überlegt sich, wie das Stück umgesetzt werden kann, der Puppenbauer gestaltet, schnitz und formt die Figuren; der Kostümbildner schneidert die Miniaturkostüme und der Bühnenbildner entwirft und baut das Bühnenbild. Und auch Beleuchter, Tontechniker und Komponist werden bei einem Marionettenstück gebraucht. Je nachdem wie groß das Puppentheater ist, wird der Text bei der Aufführung über ein Playback-Tonband abgespielt oder von den Puppenspielern live gesprochen. Neben Marionetten-Figuren führt der Puppenspieler auch Handpuppen, Stockpuppen, Tischfiguren, Schattenfiguren oder spielt mit Masken.

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© Fuerstliches Puppentheater